Geschichte
Die Geschichte Oregons ist eng mit der „Entdeckung des Westens“ verbunden. Vor über 150 Jahren machten sich Tausende Pioniere aus dem Osten auf Entdeckungsreise gen Westen. Sie träumten von einem besseren, friedlichen Leben und hofften auf vielfältige Naturressourcen, die ihnen eine ausreichende Lebensgrundlage bieten würden. Daraus entwickelte sich der legendäre Oregon Trail, dem noch heute mit zahlreichen Visitor Centers und Monumenten Rechnung getragen wird.
Bereits vor den Pionieren, vor inzwischen über 200 Jahren, brachen die Forscher Lewis und Clark zu ihrer Expedition in den Westen auf. Ziel dieser ersten Überlandexpedition der USA zur Pazifikküste (und wieder zurück) war Oregon. Daher weiß in Oregon heute jedes Kind, wer Captain Lewis und Lieutenant Clark waren. Die noch jungen USA hatten damals gerade ihren größten Coup gelandet: Auf friedliche Weise hatten sie ihr Territorium mehr als verdoppelt und nun rückte die Ausdehnung bis an die Pazifikküste in greifbare Nähe – doch dieses Stück Land war noch immer der sprichwörtlich „wilde” Westen. Präsident Jefferson wollte deshalb zunächst einmal das Gebiet erkunden lassen und betraute seinen ehemaligen Privatsekretär Meriwether Lewis mit der Leitung dieser Forschungsreise, der sich William Clark als Partner aussuchte. Die offiziell als Corps of Discovery bezeichnete Expedition begann im Mai 1804 am Zusammenfluss von Mississippi und Missouri und erreichte anderthalb Jahre später – am 7. November 1805 – in Oregon die Küste des Stillen Ozeans. Die Route die sie nahmen, ist auch heute noch als Lewis and Clark Trail ausgewiesen.
Doch die Geschichte des Staates reicht noch weiter zurück: Die ersten Pioniere, die in Oregon landeten, trafen auf bereits dort angesiedelte Indianer. Die indianische Kultur ist daher auch heute noch in Oregon zu spüren - insbesondere in den östlichen Teilen des Bundesstaates.


